Volle Lebensqualität dank künstlicher Zahnwurzel

Implantate aus Titan – biokompatibel und fest

Einer unserer Behandlungsschwerpunkte liegt auf Zahnimplantaten. Hierbei handelt es sich um eine künstliche, schraubenförmige Zahnwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird, um verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Das Implantat verwächst direkt mit dem Knochen. So übernimmt es die gleichen Funktionen wie natürliche Zahnwurzeln. Es trägt Kronen und Brücken und verankert Prothesen sicher.

Implantate bestehen seit über 30 Jahren aus Titan als Basismaterial, da dieses besonders biokompatibel und fest ist. So fühlt sich das Implantat nicht wie ein Fremdkörper an, sodass Sie in Ihrer Lebensqualität nicht eingeschränkt sind.

Die Implantate sind nach 3-8 Monaten Einheilzeit fest mit dem Knochen verwachsen. Danach kommt ein Aufbauteil, das durch die Schleimhaut ragt und diese ausformt, auf das Implantat. Es werden Abformungen gemacht, um darauf aufbauend im Labor den passenden Zahnersatz (Kronen, Brücken, Prothesen) herzustellen.

Wann ist ein Knochenaufbau nötig?

Bei manchen Patienten ist ein Knochenaufbau nötig. Hat sich der Knochen in einer Zahnlücke bereits stark abgebaut (z.B. durch lange Zahnlosigkeit, große Entzündungen im Kieferknochen),  kann ein Knochenaufbau nötig werden, um Implantate setzen zu können.

Bei kleineren Knochendefekten kann mit Hilfe von eigenem Knochen oder Fremdknochen (Knochenersatzmaterial) der Defekt ausgeglichen werden. Je nachdem wie dick die verbliebene Restknochenhöhe ist, kann die Implantation zeitgleich erfolgen oder nach einer Einheilzeit des Knochenersatzmaterials von ca. 6 Monaten.

Wann braucht man Implantate?

  • Ersatz von einzelnen, verlorenengegangenen Zähnen: Einzelzahnimplantat
  • Versorgung von größeren Lücken
  • Ersatz fehlender hinterer Backenzähne (Freiende)
  • Bei stark reduzierter Restbezahnung
  • Bei völliger Zahnlosigkeit: Stabilisierung der Prothesen oder komplette Versorgung

Voraussetzungen für eine Versorgung mit Implantaten

  • Abgeschlossenes Kieferwachstum (Mindestalter 16-18 Jahre)
  • Gute Mundhygiene
  • Ausreichendes Knochenangebot für die Implantatverankerung
  • Genügend Platz für den prothetischen Aufbau (Krone)
  • keine Ausschlusskriterien vorhanden (Gesundheitszustand/Medikamente/Vorerkrankungen)